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Diese Seite ist einem der innovativsten Rockgitarristen der Welt gewidmet: Edward Van Halen. Seine einzigartige Spielweise hat viele Gitarristen nachhaltig beeinflußt. Als Beispiel findet Ihr nachfolgend eins seiner erstaunlichsten Solos zum Nachspielen aufbereitet: CATHEDRAL vom Diver Down Album.

Neben dem von Ihm eingeführten Tapping, stellte Eddie mit CATHEDRAL eine neue Spieltechnik vor, die auf dem Einsatz eines Delay-Effektes basiert. Die Delayeinstellung ist dabei eine einfache mathematische Funktion des Tempos: Die Verzögerung erfolgt so, daß ein einzelnes Echo drei Sechzehntel (= eine punktierte Achtel) nach der gespielten Note einsetzt. Dabei muß sehr gleichmäßig gespielt werden.

Eddie beherrscht nicht nur das Anschlagen der Saiten nur mit den Fingern der linken Hand (hammer-ons) mit Leichtigkeit, er fügt sogar noch einen weiteren Effekt hinzu: Er benutzt das Volumen-Poti mit der rechten Hand so, daß der Anschlag der Note nicht zu hören ist und blendet den schon klingenden Ton dann durch Drehen des Potis ein. Der so entstehende Sound erinnert an ein Streichinstrument.

Chorus und Halleffekte runden das Werk ab - es ensteht der Eindruck, sich im Inneren einer großen Kathedrale zu befinden - in Eddies CATHEDRAL.

Nach dem Anschlagen der Akkorde wird die Lautstärke mit dem Volumen-Poti gesteigert. Alle Noten in Klammern kennzeichnen die erzeugten Echos. Bei Tempo ¼ = 114 entspricht das einer Verzögerung von ca. 395 msec. Jede als hammer-on der linken Hand gespielte Note erzeugt nur ein einziges Echo.

Die im 1. Takt gespielte Figur wird nun auf den 6., 10. und 14. Bund verschoben. Also: 6 8 8 8 8 8 6 8, 10 12 12 12 12 12 10 12 und 14 16 16 16 16 16 14 16 auf den entsprechenden Saiten.

Die bisher gespielte Figur wird nun weiter auf den 10., 5., 8. und 3. Bund verschoben. Dabei werden die beiden letzten Noten weggelassen. Also: 10 12 12 12 12 12, 5 7 7 7 7 7, 8 10 10 10 10 10 und 3 5 5 5 5 5 auf den entsprechenden Saiten.

An dieser Stelle wird ein Zwischenspiel eingeschoben.

Der 1.-3. Takt wird wiederholt. Also: 2 4 4 4 4 4 2 4, 6 8 8 8 8 8 6 8 und 10 12 12 12 12 12 10 12 auf den entsprechenden Saiten.

Die bisher gespielte Figur wird nun weiter auf den 14., 15., 17. und 19. Bund verschoben. Dabei werden wieder die beiden letzten Noten weggelassen. Also: 14 16 16 16 16 16 , 15 17 17 17 17 17, 17 19 19 19 19 19 und 19 21 21 21 21 21 auf den entsprechenden Saiten.

Auf der letzten Figur (19. Bund) wird weitergespielt. Die letzte im 18. Takt gespielte Note ist der Beginn für den Abgang.

Auf der A-Saite wird der Abgang weitergespielt.

Die letzte Note im 7. Bund ausklingen lassen.